Auf Initiative von Firat Aksak fand am 17.12.2016 in der schweizerischen Hauptstadt Bern eine Informationsveranstaltung der Kurdisch-Europäischen Gesellschaft (KES) statt. Etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der gesamten Schweiz waren angereist, um sich über die Arbeit und Ziele von KES zu informieren. Nach einer kurzen Begrüßung hielt Firat Aksak eine emotional berührende Rede, in der er auf das Leiden des kurdischen Volkes aufmerksam machte und an die Einheit appellierte. Er unterstrich vor allem die Bedeutung und Notwendigkeit eines kurdischen Staates, um Frieden und Freiheit für die Menschen in den kurdischen Regionen zu garantieren. Im Anschluss gab es eine kleine Vorstellungsrunde der Teilnehmer, die Wurzeln in den unterschiedlichsten kurdischen Regionen haben.

Der Präsident der Kurdisch-Europäischen Gesellschaft Kahraman Evsen präsentierte die Ziele der Organisation, nämlich Demokratie- und Rechtsstaatlichkeit in Kurdistan, das Selbstbestimmungsrecht der Kurden sowie Integration der kurdischen Gesellschaft in der europäischen Diaspora. Vor allem das Thema eines kurdischen Staates stieß bei den Teilnehmern auf Interesse und es entstand eine lebhafte Debatte über das Leben der Kurden in der Diaspora sowie die aktuelle Situation in der Türkei. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Firat Aksak hatte mit seiner Familie ein reichhaltiges Buffet mit verschiedenen Leckereien vorbereitet.

Viele Teilnehmer zeigten sich interessiert daran, einen KES-Ableger in der Schweiz zu gründen. Inwieweit die Voraussetzungen dafür gegeben sind, wird zeitnah beantwortet werden.
Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Kahraman Evsen für das zahlreiche Erscheinen und das große Interesse an KES. Auch bedankte er sich im Namen von KES für die tolle Organisation der Veranstaltung durch Firat Aksak und seine Familie.