Bei der Informationsveranstaltung der Kurdish-European Medical Students Association (KEMSA) am 13.1.2017 an der Freien Universität zu Berlin hielt der Präsident der Kurdisch-Europäischen Gesellschaft Kahraman Evsen ein Grußwort. Er begrüßte die Arbeit von KEMSA und sicherte ihren Vertretern bei der Umsetzung von Projekten seine Unterstützung zu. In seiner Ansprache unterstrich er die Bedeutung überparteilich arbeitender kurdischer Organisationen in der europäischen Diaspora, die sich unabhängig von ihrer fachlichen Ausrichtung untereinander vernetzen und gemeinsame Ziele verfolgen sollten. Nur so könne den Kurden in Europa und Kurdistan effektiv geholfen werden.

Außerdem hielt die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ammann von der Fachhochschule Potsdam einen Vortrag zur neueren kurdischen Einwanderungsgeschichte nach Europa und die Kinderärztin Dr. Shalah Faraj referierte über ein medizinisches Fachthema. Mit etwa 30 Teilnehmern war die Veranstaltung gut besucht und für das leibliche Wohl hatte KEMSA mit einem reichhaltigen Buffet aus kurdischem Essen gesorgt.

KEMSA ist eine gemeinnützige, überparteilich und europaweit agierende Organisation, die 2012 in Tschechien gegründet wurde. Ziel von KEMSA ist es, kurdische Medizinstudenten in Europa zusammenzubringen und miteinander zu vernetzen. Außerdem möchte sie eine Brückenfunktion zwischen angehenden Medizinern in Kurdistan und Europa einnehmen. Dazu vermittelt sie u.a. auch Praktika in Kurdistan und Europa.